EFH Fricker

Was geschieht mit einem Wohnhaus von 1913?

Der gesamte Dachstuhl musste restauriert, die Böden verstärkt und die gesamte Raumaufteilung neu konzipiert werden.

Auf der Rückseite des Gebäudes erhebt sich nun ein Anbau von zeitgenössischer Architektur über drei Geschosse. Dieses bildet einen interessanten Kontrast zum hundert Jahre alten Einfamilienhaus und bildet mit ihm zusammen eine neue Identität.

Wie die beiden Baukörper zusammenspielen, kann an verschiedenen Stellen im Projekt wahrgenommen werden. Hier ein Blick auf den Balkon im Dachgeschoss, wo das restaurierte Satteldach und das neue Volumen in Sichtbeton ineinander greifen.

Das Bad im ersten Obergeschoss geht keine Kompromisse ein. Sämtliche Oberflächen sind in Sichtbeton ausgeführt und eine Verglasung lässt den überdachten Aussenraum Teil des Bades werden.

Der Masterbedroom im Dachgeschoss befindet sich im historischen Gebäude von 1913. Das ovale Fenster wurde erhalten und prägt weiterhin die Stimmung in diesem Geschoss.

Im hinteren Bereich kann die Dusche erreicht werden. So wie sich der Baukörper nach aussen zeigt, so kann er auch im Innenbereich wahrgenommen werden. Schlicht und ehrlich.